Geretsrieder Pfadiheim ist jetzt barrierefrei

Geretsrieder Pfadiheim ist jetzt barrierefrei

Eine Woche lang arbeiteten Freiwillige am Pfadfinderheim an der B11, um die gesamte Anlage behindertengerecht zu gestalten. Denn: Inklusion ist für die Pfadfinder ein wichtiges Thema.

Geretsried – Der große, so genannte Senkgarten war das härteste Stück Arbeit. Das Gelände entlang der südlichen Hauswand wurde abgegraben und terrassenförmig angelegt, sodass eine geschützte Aufenthaltsfläche entstand. Rollstuhlfahrer können nun barrierefrei über eine Rampe auf diesen Platz und ins Untergeschoss des Pfadfinderheims mit Seminarraum und Duschen gelangen, was bisher nicht möglich war. Außerdem wurde der Spielplatz neu mit Holzgeräten bestückt, der Zeltplatz hergerichtet, eine Erdjurte gebaut, die Feuerstelle als Atrium abgesenkt, und es entstanden überall Wege für Rollstuhlfahrer – insgesamt waren es sieben Baustellen.

Bewerkstelligt hat dies alles eine fleißige Truppe unter der Leitung von Architekt Jürgen Reincke und Gartengestalter Wolfgang Heiland. Sie gehört der Bundesarbeitsgemeinschaft selbstverwalteter Gartenbaubetriebe, kurz BaseG, an. Diese unterstützt jedes Jahr ein von ihr ausgewähltes, gemeinnütziges Projekt mit einer Woche ehrenamtlicher, unentgeltlicher Arbeit.


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